M13 – ein wunderschöner Kugelsterhaufen im Sternbild Herkules

Dies ist die zweite Variante des Kugelsternhaufens M13, die ich gemacht habe.

Es war mir ein großes anliegen den nochmals Abzulichten und zu bearbeiten, M13 mein allererstes Deepskyobjekt war, das ich je abgelichtet habe.

Man, war ich damals stolz als ich mein erstes Bild in der Astrogruppe in Facebook postete… 🙂 …bis die ersten Kommentare kamen… naja, ich wusste da ja noch nicht, dass der aus 1000den Sternen bestand und nicht aus ca 30, wie auf meinem Damaligen Bild!

Ich war auch erstaunt, dass es so gut ging 8 Belichtungen zu je 100 sek zu stacken (dh übereinander zu legen und aufzurechnen) 🙂

Also, das ganze nochmals und jetzt gscheit! 😉

Dieses Bild entstand aus 90x3min Belichtungen mit einer Astromodifizierten Canon Eos 1000D und meinem Skywatcher 120/900 Apochromaten. Nachgeführt auf der AZ EQ6 Gt.

Bearbeitet in Pixinsight (ein spezielles Programm zur Entwicklung von Astrofotos)

 

Hier noch ein paar Erklärungen zu M13 aus Wikipedia.

M13 ist der hellste Kugelsternhaufen am Nordhimmel und wurde schon 1714 von dem englischen Astronomen Sir Edmond Halleyentdeckt. Er ist etwa 25.100 Lichtjahre von der Sonne entfernt (die Angaben schwanken zwischen 23.000 und 26.000 Lj), hat die 300.000-fache Leuchtkraft der Sonne und einen Durchmesser von 150 Lichtjahren.

M13 weist eine scheinbare Helligkeit von 5,8 mag auf. Er kann bereits in einem Prismenfernglasals nebliges Fleckchen wahrgenommen werden, vereinzelt sogar freiäugig. In einem Teleskop ab etwa 10 cm Öffnung kann er am Rand in Einzelsterne aufgelöst werden und ist damit ein lohnendes Objekt für Amateurastronomen. Man findet ihn – am besten im Frühjahr oder Sommer – an der „rechten Viereckseite“ des Herkules, zwischen den Sternen η und ξ Her. Zum Suchen des Sternbildes eignet sich das Kärtchen vom Sommerhimmel.

M13 war Ziel des Radiosignals der Arecibo-Botschaft. Dabei wurde vom Arecibo-Radioteleskop ein starkes Signal ausgesandt, um Kontakt zu einer eventuellen außerirdischen Zivilisation aufzunehmen. Der Kugelsternhaufen wurde ausgewählt, da hier viele Sterne auf relativ engem Raum versammelt sind, was die Chance, auf eine bewohnte Welt zu treffen, erhöhen sollte. Unter Berücksichtigung der langen Signallaufzeit würde die Antwort einer technisch entwickelten Zivilisation allerdings frühestens nach etwa 45.600 Jahren auf der Erde eintreffen. (Quelle Wikipedia)

 

 

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