der Rosettennebel

Es gibt viele Darstellungsmöglichkeiten des Rosettennebels – ich hab mich mal für eine etwas “brennendere” entschieden! 😉

Geplagt von vielen Wolken (es gab seit 12.12.2017 bis heute 24.02.2018 gerade mal zwei oder drei klare Nächte…) habe ich mich kurzerhand entschlossen, zwei Teleskope auf meine Montierung zu schnallen.

Den Esprit 100 ED für Schmalband (H-Alpha) und den Skywatcher 120/900 Apo für RGB.

Nach langem Aufbau, den mit zwei Rohren ist das ganze schon etwas aufwändiger und Minuten langem (gefühlt – Stundenlangem) fokusieren war ich dann um ca 21:00 Uhr endlich startklar.

Feuer frei aus allen Rohren! 🙂

Alle läuft perfekt, Wetterbericht meldet bis 03:00 Uhr morgens keine Wolken! Also bis 02:00 Uhr ist das Objekt am Himmel zu sehen – wären dann wohl so um die 4,5 Stunden Belichtungszeit a 600 Sekunden pro Bild.

Erfreut über die bevorstehende Ausbeute bin ich gleich mal in die warme Stube rein und hab mir ein Bier aufgemacht.

Kurzer Chat mit Astrokollegen in Facebook und nochmals raus um zu kontrollieren. Fokus stimmt nicht ganz… 🙁

Nachfokusiert – 1Stunde 15min für die Tonne – bei beiden Teleskopen…

Egal geht ja weiter…

22:30 Uhr Nachfokusiert. 10min gewartet. Passt! Also rein auf die Couch, denn der Mensch braucht ja auch schlaf!

23:00 Uhr, Nachricht eines Freundes – “Du, wie kombiniert man Schmalbanddaten in Pixinsight?” Uff… “Guck mal auf die Uhr und google doch!”

Nein, hab ich natürlich nicht geschrieben!!! Um 0:10 Uhr hat ers dann gerafft! Yeah!

Besser 1,5 Stunden schlaf als gar keiner! Gute Nacht!

02:00 der Wecker vom Handy klingelt. Hmmmm,… noch 10 min liegen…? Nö, auf jetzt!

Also um 02:10 raus. Erstmal eine Camel, dann Garage auf. Hmmmm? Stockdunkel und so trübe weiß überall?

Beim Durchsehen der Lights bemerkte ich, dass seit ca 0:00 Uhr dichter Nebel draussen war… kdfaöjfajdhlkjdbj

Somit blieben für dieses Bild ganze 10x 600 sek H-Alpha Daten

Ha -stack

und ca 30x300sek (ich hatte da von früher auch noch welche) RGB-Daten

RGB – stack

Bei der Bildbearbeitung und der Zusammenführung von Ha und RGB hab ich mich dann entschlossen, den Rosettennebel brennen zu lassen!

Das hat zu diesem Bild geführt! 🙂

Nun noch ein paar Wissenschaftliche Informationen dazu, die ich aus Wikipedia kopiert hab:

Der Rosettennebel ist ein diffuser Emissionsnebel mit einem offenen Sternhaufen im Sternbild Einhorn.

Der Rosettennebel

Der Nebel hat eine Größe von 80.0′ × 60.0′ und eine scheinbare Helligkeit von +6,00 mag. Heute bezeichnen die NGC-Objekte NGC 2237 (Beobachtung von Lewis A. Swiftvon 1865)[1], NGC 2238 (Beobachtung von Albert Marth vom 28. Februar 1864)[2], NGC 2239 (Beobachtung von John Herschel vom März 1830)[3] und NGC 2246(Beobachtung von Lewis A. Swift vom 27. Februar 1886)[4] verschiedene Teile des Nebels. Historisch bezeichneten die vier Nummern etwas andere Sternanhäufungen und Nebel in diesem Bereich.

Im Zentrum des Nebels befindet sich der offene Sternhaufen NGC 2244 (Beobachtung von John Flamsteed vom 17. Februar 1690)[5], der den Nebel zum Leuchten bringt. Der Sternhaufen hat eine scheinbare Helligkeit von +4,80 mag und einen Durchmesser von 24.0′.

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